Markthalle, Hamburg

Geschrieben von Pensen

Schnapszahlengeburtstag von den zuckersüßen Fleisch-Heinis!

Und wir mittendrin. Welch gutes Ereignis.
Wir Drei starten aus dem Proberaum, weil wir noch n büschn singen geübt haben. Da wir ja nu seit geraumer Zeit zu dritt sind, kann man herrliche Chöre setzen. Zu all dem kommt noch hinzu, dass heute zum ersten mal Schmidts granatenhaftes UmhängeKeyboard zum Einsatz kommen wird. Situationsbedingt. Hu.
Gegen Mittag kommen wir in der Hamburger Markthalle, welche neben dem Logo, zu unserem Lieblingsladen in der Hansestadt zählt. Überall wuselt es durch die Gegend und auch die Bühnendeko hat es in sich. Liebevollst in "Kleiner Kneipe" -Manier wurde hier geschmückt, mit Thresen, Papptampen und Trümmerlingfass-Bassdrum. Offensichtlich wächst Robert grade über sich hinaus.
Ein riesenhaftes Hallo mit so vielen netten Leuten, denn dabei sind u.a. Der Wahnsinn, die Liedfetties, RDD und natürlich die Moderationsgötter von "Urban Majik Johnson", namentlich Krzinga & G Man. Ein schlinner Abend steht bevor.
Im Backstagebereich gibt's zum ersten mal, zumindest in meiner Karriere, leckere Fischbrötchen. Das gefällt mir sehr gut. Denn ich beweg mich wie so n alter Lachs.
Soundcheck hier, Soundcheck da, und dann ist auch schon um 18h Einlass, Der Wahnsinn beginnt im Marx. Krzinga, G und ich stehen in der ersten Reihe. Und ähnlich gut wie unsere Plätze ist die Band. Dann Liedfett in der Halle, zum allerersten mal zu viert, mit Bassisten. Auch schon wieder geil. Ich treffe die frischgebackenen Das Pack Väter Schali und Dennis Genial die in einer Runde mit Soelve stehen, der extra heute aus Berlin angereist ist. Wun der schön.
Wir haben eine Spielzeit von 40min und kommen mit einem sportlichen Programm im Gepäck auf die Bühne. Neun Lieder sollen gespielt werden, nur schaffbar wenn man sich sabbeltechnisch formidabel zurück hält. Gesagt getan, nix gesagt, nur getan. Hamburg ist sehr gut zu uns und wir schaffen tatsächlich alle Songs. Herrgott wie hinweisend. Dazu ist die Keyboard-Rave-Superstelle ein voller Erfolg und Waschzwang zusammen mit Schmidllfinga lässt einen, nicht ohne Pipi in den Augen an die letztjährige, gemeinsame Tour zurückdenken. Von den Nippeln bis zum Po. Schöm DIckie.
Nach dem Dschidsch wird alles schnellschnell abgebaut und weggeladen, damit man grundsätzlich nicht mehr Denken oder irgendetwas können muss. Der Plan geht auf. Hu. Ab jetzt wird nur noch Le Fly genossen und klar gekommen. Man trifft sich auf der Bühne am Tresen und wird vom allerfeinsten von gut gekleideten Herren, 1 A mit kühlen Drinks versorgt. Zitronenscheiben diesdas. Unwahrscheinlich. Zusammen mit Krzinga, Lukas und sprinder lässt sich das dann doch irgendwie aushalten. Herje und wie gut Le Fly ist - muss man ja auch mal sagen, auch wenn man davon ausgehen darf. Knaller Setliste, Knallershow, KnallerBand.
Zum Abschluss gibt's noch ein Tänzchen mit Allemann auf der Bühne, gefühlte hundert Menschen, und alle finden's supergut. Dementsprechend ist auch die Laune in den folgenden Stunden, denn es wird noch zur Aftershowparty im Marx geladen.
Kurz vor tausend Uhr eiern die letzten Reste aus der Halle, verteilen sich in Taxen oder wohnen um die Ecke, ich verpasse den Anschluss und latsche dann einfach nach hause. Auf Füßen. Durch die Nacht. So muss das wohl früher immer gewesen sein, ohne diese Verkehrsmittelgeschichte. Eine gewisse Romantik ist nicht ganz aus dem Bild zu wischen, und ich hab noch mal die Zeit im Nieselregen mir den Abend kommen zu lassen.
Flyschies, es war ernherbst traumhans. Vielen Dank für die Einladung und auf die nächsten Elf!
Euer Päckchen.

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