Druckluft, Oberhausen

Geschrieben von Pensen

Herrlich, heute erst 12h Abfahrt. Das wird ausgenutzt und maximal gelegen. Dann fällt uns ein das BamBam ja noch unsere Platte in der Dropbox braucht, damit er in Bremen und vor allem Hamburg Licht vom aller edelsten machen kann. Gegen 13h steht der Abfahrt nix mehr im Wege.
Gestern in Köln wurde Dennis zu dermaßen heftigen Filmen verleitet, dass heute der Knopf kaputt ist. Wenn dem nicht so gewesen wäre, hätten wir einen zwiebelkandierten Superburger verpasst. In Problemen Chancen wittern. DAS PACK Style.
Müde aber satt kommen wir am Druckluft an, werden nett begrüßt und ich campiere noch ma n Moment horizontal im Bus und bedecke mich mich dem Trechcoat meines Großvaters, gut dass wir den mit haben. Ich wusste warum. Welch schöner Sonnenuntergang über Oberhausen. Knackiges Orange mischt sich mit Dämmerblau. Voll dschön.
Dann geh ich noch ma auf Stippvisite zu Costa, trinken Früchtetee und hören gute Dinge.
Pünktlich zum verspäteten Soundcheck kommen wir zurück in den Laden. Wird schnell erledigt, denn gleich gibt‘s Gyros. Wieder mal komplett ohne Fell und Augen, es schmeckt schon wieder sehr gut. Ich werd noch zum Vöner.
Nach und nach kehren noch mehr Sondaschüler ein, das Familientreffen wird immer größer. Zauberschaum. Nach kurzem Gelage im Backstage ist schon wieder Schmiddl-Time. Sein Schnaps-Rad kommt heute wieder gut an, sehr gut, man tanzt.
Immer wieder erstaunlich aus welcher Schlaffheit man auf Temperatur kommt. Denn auch wir haben mächtig Spaß auf der Bühne. Später wird‘s sogar noch richtich voll, denn neben Schmidll & Costa hält es nun Kotzi auch nicht mehr im Sitz. Ein großes Getüdel und Gesinge ist die Folge. Fröhlich beenden wir gemeinsam.
So fürchterlich viel Zeit bleibt heute aber nicht zum Rumlungern, denn wir reisen heute noch in die nächste Stadt. Beim Einladen des Busses schöpft Costa noch einmal aus den Vollen sein ruhrpöttlichen, offenen Rap-Art. Sensationell, wir sind alle hin und weg. Och schön, Dickie!
Dennis Ehkla lenkt gegen 1:30h den Bus vom Hof und die wilde Fahrt durch die Nacht kann beginnen. Im Bus wird das halbgare Bedürfnis nach dem Schachtelwirt laut. Aber die Kräfte zur Durchsetzung fehlen. Ankunft ist für 4:13h geplant, wird eingehalten. Schmiddl und ich lehnen noch ne viertel Stunde, auf Hutzel-Opa-Stil, aus dem Fenster und dann geht‘s in die verdiente Horizontale. Wie wunderbar, wir sind schon in der Stadt, in die wir müssen. Haben wir selten gehabt, morgen bis 16h im Bett bleiben. Ich hab Bock. Gute Nacht und bis gleich. Ooohnnd Djütz.

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