Rhythm Against Racism Festival, Potsdam

Geschrieben von Pensen

Och schön Schali. Wir treffen uns um 14h am Raum und haben wiedermal im Verhältnis zur Busgröße, erstaunlich wenig Kram dabei.Wie das kommt weiß keiner aber irgendwie auch Understatement-Style.
Heute geht's nach Potsdam, Luisenplatz. Ein Anti-Rassismus-Festival mit unseren lieben Freunden von den Ohrbooten. Das finden wir gut. Ein Hauch von "wie Früher" liegt in der Luft, erst wir dann die.
Schali schüsselt formidabel an Schlössern und Seen vorbei, weit kann's nicht mehr sein. Hübsch hier und gut restauriert. Fröhlich werden wir begrüßt, von den Veranstaltern und Timmey & Sabby. Schon jetzt stehen viele Leute vor der Bühne, das wird was du.
King Kreischer guckt auch vorbei und schmeißt Equipment seiner Band in den hoffnungslos überladenen Bus, weil morgen die "1.internationale Katerschande" im hamburger Logo stattfindet. Schlimm. Und Zack biegen die Ohrbooten um die Ecke,familiäres Geherze ist die Folge. Hu, zu schön.
Profimäßig bauen wir uns schon früh auf, dass wir nachher nur noch auf Play drücken müssen, der Rest kommt von alleine. Am Merch treffe ich Herrn Bierhorst, der, eh klar, mit dem Fahrrad vom Bodensee hier ist. Also wenn dann Rüdi.
Im Backstage wird Bier vom Fass gezapft und dann geht's los. Schali knopft und dreht flink den Supersound und die Menschen scheinen gut gelaunt. Auch Petrus, der es trocken bleiben lässt.
So viele Lieder haben wir uns noch nie vorgenommen, 12 Stück in 50 Minuten. Schier umöglich. Aber es sollen tatsächlich dann zehn geschafft werden. Nicht schlecht.
Ich bin über die Freundlichkeit des Publikums positiv erzürnt und Circle Pits bei "Vanillebär" werden ohne jegliche Aufforderung getanzt. Bei unserem letzten Song "Fass mir an die Füße" geht dann doch ein einzelner Regenschirm auf, herje wie Glück, aber vor allem Spaß gehabt.
Dann regnet es sich leider brutalst ein, bevor aber so richtich, laden wir noch schnell. Dann Ohrbooten gucken. Viele neue gute Lieder, denn die taufrische Platte "Tanz mal drüber nach" kommt Ende Mai. Hu. Ein fantastische Feeling, die Jungs mal wieder nach uns spielen zu hören.
Aufgrund von Stromschwächen bin ich später am MerchandisingStand die Lampe mit Timmey's Handy und die anderen die Partycrowd und verkauft wird auch noch. Irgendwann düsen die Booties los und wir latschen noch, Rüdi hinterher, in die gegenüberliegende Bar mit herrenhäusischem Raucherraum. Nice. Leider ist in den bestellten Drinks das gewisse Prickeln schwer auszumachen und so wird auf weiße Russen und Flaschenbiere umgestiegen. Da kann nix schief gehen. Die lustige Runde will sich nur ungern auflösen, tut es dann schweren Herzens aber irgendwann trotzdem. Timmey hat die Idee des Tages und winkt für die kaum zu schaffenden 1500 Meter bis zum Schlafplatz ein Taxi herbei. Angenehm.
Das Hotel heißt Bett-Point, vielleicht wegen der Zimmergröße. Hu. Morgen um 8h losfahren, da machen wir doch der Katerschande alle Ehre, mit absoluter Sicherheit.
Potsdam, das war ganz wunderbar. Vielen Dank euch allen und gute Nacht.

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