Serengeti Festival, Schloss Holte Stukenbrock

Geschrieben von Flozze

DAS PACK, Live beim Serengeti-Festival am 20.07.2012 Heute spielen wir beim Serengeti, Uuuuuuh, wie aufregend. Das klingt schon so wild, wegen der wilden Tiere im entsprechenden Safari-Park. Dragan, Pensen und ich treffen uns gegen Mittag in Hamburg und holen das Auto. Als wir grade im Proberaum sind und die Sachen packen, wird es auch prompt aufregend. Timmey ruft an und erzählt dass auf seinem Plan steht dass DAS PACK zwei Stunden früher spielen soll als wir bisher dachten (natürlich nicht unsere Schuld). Auweia. Jetzt aber los, nur schnell, keine Zeit verlieren. So ne Schiete. Wir schmeissen unseren ganzen Krempel so schnell es irgendwie geht in den Bus und rasen los, wie das A-Team zu seinen allerbesten Zeiten. Dragan ist natürlich B.A. und Pensen und ich teilen uns je nach Zeitpunkt und Situation die anderen drei Rollen. Kaum auf der Autobahn, stehen wir schon im ersten Stau und die Anspannung steigt in`s Grenzenlose. Ausgerechnet heute ist auch noch Ferienbeginn in diversen Bundesländern und es ist Sommer und alle wollen irgendwo hin, wie es scheint. Sollen die doch mal alle schön zu Hause bleiben mit ihren fetten, dummen Ärschen. Wir brauchen eine freie Bahn und wir brauchen sie jetzt! Endlich geht es weiter. Dragan präsentiert uns seinen mazedonischen Bleifuß und ab geht die Post. Die Stimmung ist ständig wechselnd irgendwo zwischen hysterisch und optimistisch. Als wir die ersten 150 km hinter uns haben und auf Höhe Hannover die Autobahn Richtung Westen wechseln müssen stehen wir schon wieder. Schlimm. Vorhersage vom Radio-Mann: Eine Stunde stehen muss einkalkuliert werden. Mit modernster Ausrüstung werden diverse Ausweichrouten gecheckt aber es hilft alles nichts, aushalten, tapfer sein und hoffen und bangen. Dragan kürzt auf dem Standstreifen zwei, drei Kilometer ab (falls ein Mitarbeiter der Polizei diesen Bericht lesen sollte, das ist natürlich alles erstunken und erlogen, nur um der Geschichte eine gewisse Dramatik zu verleihen) und riskiert dabei eiskalt Kopf und Kragen, bzw seinen Führerschein. Und endlich rollt der Laden wieder. Laut Navigationsgerät kommen wir um 19.35 Uhr an, sollen aber schon um 20.00 Uhr auf der Bühne stehen, das wird spannend. Jetzt darf aber nix mehr schief gehen. Doch die Götter sind uns gnädig und wir schaffen es tatsächlich. Vor Ort warten viele helfende Hände (unter anderem die bezaubernden 'Monsters of Liedermaching') und wir schaffen es unglaublicherweise tatsächlich pünktlich spielfertig zu sein. Noch schnell was schickes angezogen und eine hastige Zigarette inhaliert und ab geht die Post. Wir sind, komischerweise, auf einmal total entspannt und bieten eine grandiose Rock-Revue. Das Publikum ist begeistert, tanzt und singt unaufgefordert mit. Woher kennen die nur unsere Lieder? Unklar aber wunderschön. Ein starker Lohn für die ganze Aufregung und die wegen Stress verlorenen Lebensjahre (vermutlich pro Kopf so drei bis vier...) Dann fallen wir quasi halbtot von der Bühne und können kaum fassen was das für ein komischer Tag war und wie wir das alles irgendwie geschafft haben. Prima. Wir danken noch einmal, von ganzem Herzen allen Menschen die geholfen haben das Unmögliche möglich zu machen, der Festival-Crew und vor allem den Monsters. Schnell noch ne Scheibe trocken Brot im Backstage und dann geht`s ab, schnell wieder nach Hause. Wie lieben euch, wir lieben euch. DAS PACK
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