Benerock, Wölfis

Geschrieben von Flozze

DAS PACK, live beim Benerock/Wölfis, 18.05.2012 Heute spielen wir in Wölfis, einem mysteriösen Ort in der Nähe von Erfurt. Keiner von uns hat jemals davon gehört oder auch nur die leiseste Ahnung was uns dort erwartet. Wir treffen uns morgens mit Claudio und Dennis, der endlich mal wieder mit uns unterwegs ist. Absolute Sensation: Dennis hat neuerdings eine Frisur. Nachdem ich ihn jahrelang nur mit Glatze auf dem Kopf und im Gesicht gesehen habe, kommt er heute mit modischem Kurzhaarschnitt und gepflegtem Bart um die Ecke. Steht ihm gut und verleiht ihm eine komplett neue Aura. War er optisch vorher auf den ersten Blick eher im Bereich erlebnisorientierter Fussballfans anzusiedeln, könnte er jetzt zum Beispiel ziemlich gut als Bassist bei irgendeiner Band der Hamburger Schule reinpassen. Interessant wie ein paar Haare das Erscheinungsbild eines Menschen komplett auf den Kopf stellen können. Nun ja. Wir fahren zum Raum, packen und machen uns auf den Weg. Erstmal in den Harz, wo wir Timmey einsammeln. Dann weiter, grobe Richtung Erfurt. Wir verlassen schon relativ bald die Autobahn, und trotzdem sagt das Navi dass wir noch fast 2 Stunden Fahrt vor uns haben. Seltsam. Wir halten zur Sicherheit erstmal am nächsten Supermarkt und es werden Schnaps, Energiegetränke und grobe Mettwurst eingekauft. Zum haben. Dann weiter, die Natur um uns herum wird immer schöner und ursprünglicher. Wirklich ganz zauberhaft. Als wir ankommen, werden wir von einer Gruppe gut gelaunter, netter, junger Menschen in Empfang genommen. Offensichtlich freuen sie sich dass wir da sind. Wie schön. Wir laden gemeinsam aus und lagern unsere Sachen, schon halb aufgebaut, hinter der Bühne. Dann gibt es sehr gute Brötchen mit Hack und Zwiebeln und später aus Gulaschsuppe. Zwei weitere Sensationen: 1.) Der Türsteher, ein muskelbepackter Adonis trägt ein T-Shirt dass er vermutlich seinem 4 jährigen Sohn geklaut hat und sieht darin sehr gut aus. 2.) Vor der Halle hängt ein Bild des Örtlichen Blasvereins 'Gloria'. Hübsche Menschen die gut gelaunt in die Kamera lächeln. Wenn die heute hier auch noch spielen würden, wäre mein Tag perfekt. Ich fahre mit Claudio noch kurz in`s Hotel und mache ein kleines Nickerchen. Von der, überaus freundlichen, Hotelchefin lerne ich eine neue Redensart die mir sehr gut gefällt; anstatt 'das ist ganz egal' oder sowas ähnliches, sagt sie: 'Das juckt den Fuchs'. Überaus sympathisch. Dann zurück zum Festival. Viele freundliche junge Menschen haben sich versammelt und für einen guten Zweck Musik zu hören und zu saufen. Die Erlöse gehen an ein Kinderhospiz in der Nähe. Wir sind relativ spät dran, erst so gegen 0.30 Uhr gehen wir auf die Bühne. Das Konzert hat heute (was unsere eigene Leistung betrifft) seine Höhen und Tiefen. Höhepunkt sind die Auftritte der beiden Buggy-Brüder, als Versteigerer von Musik-Utensilien und als Gitarren-Anreicher bei 'Schwach sein'. Nach der Show sitzen wir noch einen Moment zusammen, am Tisch nebenan wird noch fröhlich gesungen und gefeiert, wir sitzen daneben und schauen zu und geniessen unseren Feierabend. Toni, der Veranstalter dieses Abends ist so freundlich uns später noch in`s Hotel zu fahren, weil von uns keiner mehr befugt ist ein KFZ zu bewegen. Fazit: Eine wirklich schöne Veranstaltung, mit besonders netten Menschen. Wir bedanken und bei allen Menschen die da waren und bei Toni, den Buggy-Brothers und unserer Crew. Bis gleich.
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