Altstadtfest Junge Bühne, Goslar

Geschrieben von Pensen

Käffchen, Sonne, Veranda, Holzhaus, Dünengraß, Kater und Herren mit SpezialKlüsen. Monsters of Liedermaching im KreativUrlaub an der See. Hu. Eigentlich kein Ort um wegzufahren, aber auch schon wieder geil, weil es nach Goslar, der zweiten Heimat des Das Packs geht.
Labinski und ich fahren Fähre, sitzen am Wasser mit Krabbensalat und Aal, hungrige Möwen werden hier nicht ausgegrenzt, und dann geht's auch schon los, nur ne Stunde später heute, die Bahn. Bangen, Hoffen, Machen - alles lohnt sich heute denn ich komm nach der SchienenOdysse tatsächlich halbwegs pünktlich in der Hauptstadt des kompletten GesamtHarzes an. Ich treffe Timmey in der Fußgängerzone, schnellen Schrittes schreiten wir Richtung Ort des Geschehens denn MarvMandel spielt grade noch mit seiner Band. Auf den Punkt, und bei ihrem letzten Schlag biegen wir um die Ecke. Aber von der Bühne gehen können sie gut, den Rest muss ich dann wann anders begutachten.
Wir wandeln an dem hübsch dekorierten Merchgechäft von Sabby vorbei, die heute besonders schick durch Frisur auffällt. Herr Schmidt sitz mit WandAndi im Backstagebereich und beide löffeln Giovannis selbst gemachtes GranatenChili. Läuft doch.
Jetzt spielt "Neoton" und wir hüsern unseren Kram, der schon schick vorbereitet von Timmey und Schmidt, in einem nahe liegenen Keller untergebracht ist, zum Bühenrand. Heute haben wir kein Intro dabei, aber dafür einen neuen TonMann, heißt Arne und ausser in der Ferne am Pult, werde ich ihn auch heute nicht mehr näher kennenlernen. Auch das dann nächstes Mal bitte.
Da schon heute Mittag von den PäckchenObercheckern der Klang geprobt wurde, geht alles wie am Schnürchen und wir sind sogar vor der Zeit fertig. Profis halt. Sehr geil. Wir. Ganz sehr gut. Aber leider kein Intro. Drauf gschissa.
Der Platz füllt sich langsam und wir stürmen die Bühne mit einem tuschhaften Gerödel und dann nimmt "Angelala" seinen Lauf.
Das Konzert wird gut, interessant, irgendwie ruhig und trotzdem kraftvoll zugleich. Skurrile Mischung. Den Leuten scheint's zu gefallen, drücken dies aber nicht mit wildem Tanz und Lautstärke aus, sonder eher mit Aufmerksamkeit und Vermehrung. Auch ma Süß.
Unsere zweiter Trio-Gig macht Spaß, Funkfragen werden musikalisch ausdiskutiert, macht wieder mal Lust auf mehr. Am Merch wird geschnackt und Andi packt den Cheevers aus. Och schön Dickerchen. Herr Schmidt hat noch keinen Feierabend, weil er jetzt "Volbeast" mischt, eine Volbeat -Coverband, mit gesamten KollegenFreundesKumpel-Besetzung von Timmey. Hamburg, Goslar, New York - was los Digga.
Wir sitzen im Zelt und klönen, da fängt es gar fürchterlich an zu schiffen. Schiete, aber Glück gehabt. Nach dem Volbeast fertig sind, leert sich wegen anhaltenden Regengüssen der Platz recht schnell. Gibt uns die Möglichkeit noch Pommes-CurryWurst satt in uns rein zu schaufeln. Lecker.
Da ich schon leicht körperlich geschwächt den Tag angetreten bin, bummeln Andi und ich langsam los, durchs klitschnasse Goslar in die Pension Schiessmichtot. Zuckersüß ist es hier, getrennt Betten, Handtücher in bunten Farben und überhaupt. Wir gucken noch die WandiAndiHauszerstörungsOutakes begleitet von wirrem Gekicher, Vier Schläge für ein Halleluja und der Sekretär ist Vergangenheit. Unwahrscheinlich konsequent.
Nun knicken langsam unsere Körper ein, vor allem wegen Chili & Wurst-Potpourie, und es wird die lange Nacht der Scheisse. Euch nun auch eine gute Nacht, Vielen Dank und auf Wiedersehen.

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