Open Flair Festival, Eschwege

Geschrieben von Pensen

Hu. Zwischen Pferdekoppel und Bauernhaus genieße ich meinen morgendlichen Kaffee. Herrlich. Wir befinden uns selbstverständlich im pittoreske Straelen, nahe der holländischen Grenzen, müssen dies aber nun schleunigst verlassen, denn wir haben Diverses vor. Nicht nur das die Monsters of Liedermaching heute ihr erstes Konzert nach 1,5 Jahren BandPause geben, sondern wir danach auch noch auf der Hängerbühne auf dem Zeltplatz. Und das alles auf dem legendären Open Flair Festival. Die Vorfeude steigt.
Leider kann Olli heute nicht dabei sein und so tauschen wir wieder fröhlich Busse und Autos hin und her bis wir pünktlich um 13h auf das Flair Gelände rollen. Floskel hin, Floskel her, aber hier ist es wirklich ein bisschen wie nach hause kommen. Herje, und die Monsters sind auch schon da. Bis auf Labinski, dessen FLug aus Thailand noch in Frankfurt zwischen landen muss. Feierliche Gefühle kommen auf und bald sind wir dann auch komplett. Wie die nächsten drei formidablen Stunden weiter gehen könnt ihr hier, dem von Rüdi verfassten Tourbericht von den Monsters entnehmen, es lohnt sich -  http://monstersofliedermaching.de/tagebuch/eschwege-570.html   
Mannomann war das was, denn das war was! Wir wuseln allemann prostend durch den Backstagebereich und merken bald, dass heute der Auftrag geilerweise noch nicht ganz erfüllt ist. Seit zweidrei Tagen steht erst Fest, dass wir noch um 19h auf der BecksStage den Zeltplatz beschallern dürfen. Herje, wie haben Bock. Wegen Kaltgetränk wird unser Bus mit uns drin zur besagten Bühne gefahren, es herrscht normadische Wüstenstimmung, viel Feld, Zelt, Sand, Staub und Sonne. Menschen sehe ich noch nicht so viele, eher so sechs bis sieben. Na mal sehen.
Auf dem BühnenTruck befindet sich genialerweise auch der Tresen, quasi in unserem Rücken auf der Bühne. Auch hier werden wir nett betüdelt und der Aufbau geht rasend schnell. Ursi checkt den klasse Sound, und tatsächlich, die Lautstärke, kombiniert mit dem klugen Gerede von uns durch die Mikrophone, zieht doch ein paar schaulustige an. Noch zehn Minuten.
Wir beschließen das Intro heute wegzulassen, dafür soll Marv aber mit ausgebreitetem Banner hinter uns her wandeln. Kommt gut und vor allem sind richtich viele Leute auf einmal da. Wer hätte das denn nu gedacht? Ab Sekunde Null wird die Staubaufwirbelmaschine angeschmissen und ich kann euch sagen, welch wunderbare 40min nun folgen. Immer mehr Menschen kehren ein und die untergehende Sonne komplettiert das sensationelle Bild. Durch die Wand von Schweiß und Sand erkenne ich irgendwann die feiernden Monsters, ganz dahinten und etwas erhöht, und frage ob denn das Schlittschuh-Lied in Gemeinsamkeit nicht klasse wär. Die Meinung ist einstimmig und so kommen die Fünf Superleute zu uns auf die Bühne gesprungen, ein zauberhaftes Stelldichein sag ich euch. Wir allesamt vollgepumpt mit Adrenalin, von eben und vorhin, eine würdige Abschlussparty dieses unfassbaren Tages. "Nach "Fass mir an die Füße" packen wir glücklich ein, schnacken noch bei Sabby am Merchstand und gönnen uns abgekämpft aber glücklichst ein kühles Feierabendbierchen.
Ehrensache das wir auch wieder zurück geshuttelt werd, direkt in den BackstageBereich der großen Bühne. Herrgott, darf es nun etwas RInderfilet sein? Schlinn, Dekadenz der feinen Sorte.
Stolle ist immer noch mit Funkgerät und Übersicht unterwegs, locker Tag 5 für ihn und die anderen, weltklasse. Im Hintergrund ertönen nun die Klänge von Farin & Materia, während unser Haufen sich nach und nach in verschiedene Himmelsrichtungen verteilt. Der MoL - Bus düst noch nach Hamburg, der Rest wird irgendwann von ShuttleGott Björn ins Berghotel gefahren. Von hier haben wir einen fantastischen Blick auf die ganze Stadt, nur leider keine Drinks mehr. Kein Ding für Björn, der kurzer Hand noch mal zurück fährt um uns noch ne Kiste Bier zu bringen. Alle verrückt geworden hier. Und so lassen wir noch in kleiner BierhorstBurgerTimmeyMarv-Runde diesen unwahrscheinlichen Tag kopfschüttelnd zu ende gehen.
Open Flair, es war mal wieder unschlagbar wie immer. 1000 Dank und unbedingt bis nächstes Jahr.

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